ISTA Dienstwohnungen

Projektdaten

Jahr

Status

Auszeichnung

1.1. Platz

Typologie


48.3126, 16.2573

Bauträger: Alpenland, Gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft

 

1. ALLGEMEINE ARCHITEKTONISCHE GRUNDSÄTZE

Das Konzept des Geländes für die Dienstwohnungen basiert auf dem Masterplan des neuen Campusgebietes, auf der bestehenden Bebauung des IST Austria Ensembles und der topographisch besonderen Landschaft.

Die Schaffung einer Wohnungsanlage mit einer unverwechselbaren Ausgestaltung, unter Berücksichtigung der Höhenentwicklung des Grundstückes und der Bedürfnisse der künftigen Bewohner, ist der Ausgangspunkt der konzeptuellen Idee.

Die Umgebung bekommt eine prägnante, städtebauliche Bebauungsstruktur:

_Unterbringung der 90 Wohnungseinheiten in 14 Wohngebäuden und Schaffung von größtmöglichem Freiraum.

_Anordnung von vierzehn zweigeschossigen, teilweise in den Hang eingefügten, kompakten und gegliederten Baukörpern.

_ Ausrichtung aller Wohneinheiten Richtung Süden.

_Schaffung des baulichen Abschlusses des Zugangbereiches des ISTA Areals mittels einer großen Freifläche als Vorplatz sowie einem Garten im Südenosten des Grundstückes.

Die Erschließung ist vom Parkplatz und Campusgelände, mit Rad- und Fußwegen bzw. vom Zentralgebäude über den Zufahrtsweg, geplant

Anlieferung, Ver- und Entsorgung finden über die bestehende Zufahrtstrasse statt.

Die Organisation des Grundstückes ist übersichtlich und über kurze Wege, barrierefrei für die geforderten erdgeschoßigen Wohnungen,  gegeben.

Die Wegeführung verbindet die Einheiten miteinander sowie mit der südseitig gelegenen Zufahrtsstrasse.

Das Wegenetz für die verschiedenen Wohnungseinheiten und insbesondere deren Kreuzungen, dienen als Treffpunkte, und erweiterte Aufenthalt- sowie Verweilzonen für die Bewohner.

Die Verweilzonen, Sonnendecks und anderen Freiräume bilden eine zentrale Zone des Zusammenseins und erweitern den Wohnraum.

Die Sichtverbindungen in die Landschaft aus den einzelnen Wohneinheiten sowie Freiräumen sind ein entscheidender Faktor für eine sehr hohe Wohnqualität der Anlage.

 

 

2. SOZIALE QUALITÄT

Die Anordnung der Wohneinheiten ermöglicht eine offene Kommunikation und sozialen Austausch der Bewohner, sichert aber zugleich die Privatsphäre innerhalb einzelnen Wohneinheiten.

Eine klare Abtrennung der beiden Gemeinschaftsräume ermöglicht eine ungestörte Benutzung und bietet zugleich die Möglichkeit diese als Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche mit den vorgelagerten Terrassen zu nutzen.

Das Konzept der Wohnungen ermöglicht ein „offenes Wohnen“, bietet aber zusätzlich einen individuellen, auf die Nutzer abgestimmten Wohnungsgrundriss – z.B. Zusammenlegung der Zimmer, Änderung der Zimmerkonfigurationen etc.

Die Grundrisslösungen ermöglichen auch in den 2 Zimmerwohnungen, zusätzlich zu den geforderten 18 3 Zimmerwohnungen, eine Unterbringung von 2 Personen.

Die Freiräume verstehen sich als Erweiterungsflächen des Wohnraumes, mit Blickbeziehungen zur wertvollen Landschaft und zum dichten Wald.
 

Schaubilder

  • render1.jpg

    1. ALLGEMEINE ARCHITEKTONISCHE GRUNDSÄTZE

    Das Konzept des Geländes für die Dienstwohnungen basiert auf dem Masterplan des neuen Campusgebietes, auf der bestehenden Bebauung des IST Austria Ensembles und der topographisch besonderen Landschaft.

    Die Schaffung einer Wohnungsanlage mit einer unverwechselbaren Ausgestaltung, unter Berücksichtigung der Höhenentwicklung des Grundstückes und der Bedürfnisse der künftigen Bewohner, ist der Ausgangspunkt der konzeptuellen Idee.

    Die Umgebung bekommt eine prägnante, städtebauliche Bebauungsstruktur:

    _Unterbringung der 90 Wohnungseinheiten in 14 Wohngebäuden und Schaffung von größtmöglichem Freiraum.

    _Anordnung von vierzehn zweigeschossigen, teilweise in den Hang eingefügten, kompakten und gegliederten Baukörpern.

    _ Ausrichtung aller Wohneinheiten Richtung Süden.

    _Schaffung des baulichen Abschlusses des Zugangbereiches des ISTA Areals mittels einer großen Freifläche als Vorplatz sowie einem Garten im Südenosten des Grundstückes.

    Die Erschließung ist vom Parkplatz und Campusgelände, mit Rad- und Fußwegen bzw. vom Zentralgebäude über den Zufahrtsweg, geplant

    Anlieferung, Ver- und Entsorgung finden über die bestehende Zufahrtstrasse statt.

    Die Organisation des Grundstückes ist übersichtlich und über kurze Wege, barrierefrei für die geforderten erdgeschoßigen Wohnungen,  gegeben.

    Die Wegeführung verbindet die Einheiten miteinander sowie mit der südseitig gelegenen Zufahrtsstrasse.

    Das Wegenetz für die verschiedenen Wohnungseinheiten und insbesondere deren Kreuzungen, dienen als Treffpunkte, und erweiterte Aufenthalt- sowie Verweilzonen für die Bewohner.

    Die Verweilzonen, Sonnendecks und anderen Freiräume bilden eine zentrale Zone des Zusammenseins und erweitern den Wohnraum.

    Die Sichtverbindungen in die Landschaft aus den einzelnen Wohneinheiten sowie Freiräumen sind ein entscheidender Faktor für eine sehr hohe Wohnqualität der Anlage.

     

     

     

     

    2. SOZIALE QUALITÄT

    Die Anordnung der Wohneinheiten ermöglicht eine offene Kommunikation und sozialen Austausch der Bewohner, sichert aber zugleich die Privatsphäre innerhalb einzelnen Wohneinheiten.

    Eine klare Abtrennung der beiden Gemeinschaftsräume ermöglicht eine ungestörte Benutzung und bietet zugleich die Möglichkeit diese als Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche mit den vorgelagerten Terrassen zu nutzen.

    Das Konzept der Wohnungen ermöglicht ein „offenes Wohnen“, bietet aber zusätzlich einen individuellen, auf die Nutzer abgestimmten Wohnungsgrundriss – z.B. Zusammenlegung der Zimmer, Änderung der Zimmerkonfigurationen etc.

    Die Grundrisslösungen ermöglichen auch in den 2 Zimmerwohnungen, zusätzlich zu den geforderten 18 3 Zimmerwohnungen, eine Unterbringung von 2 Personen.

    Die Freiräume verstehen sich als Erweiterungsflächen des Wohnraumes, mit Blickbeziehungen zur wertvollen Landschaft und zum dichten Wald.