Seniorenzentrum Liebigstraße Linz

Projektdaten

Jahr

Status

Auszeichnung / Phase

AAnkauf

Typologie


48.2991, 14.3092

Wettbewerb für ein Seniorenzentrum in der Liebigstraße in Linz

Die innere Organisation der einzelnen Einheiten ist übersichtlich über kurze Wege realisiert. Das Foyer ist gleichzeitig Drehscheibe und Verteiler für die verschiedenen Bereiche und wird in den Wohngeschoßen mit der Leitstelle weitergeführt.

Im Erdgeschoß sind die Nebenräume des Wohnheims sowie das Tageszentrum situiert. Die Flächen der beiden Einheiten sind auf Grund der thematischen Nutzungen teilweise kombiniert umgesetzt.

Die allgemeinen Versorgungsräume für das Heim und das Tageszentrum sind im Nordteil kompakt umgesetzt. Aufenthalts- und Bewegungsräume im Erdgeschoß können zum Innenhof hin großzügig geöffnet werden.

Der Multifunktionsraum in Verbindung mit dem Andachtsraum kann ebenfalls vollflächig dem Garten zugeordnet werden.

Die Wohngeschoße werden als Regelgeschoße in den Obergeschoßen 1-3 umgesetzt. Die Zimmergrundrisse sind kompakt und klar strukturiert um den Bewohnerinnen maximale Flexibilität bei der Gestaltung Ihrer Zimmer anbieten zu können. Die Aufenthaltsbereiche sind jeweils dem Innenhof zugeordnet und mit direkt angeschlossenem Balkon auch dem Außenraum zuschaltbar. Die differenzierte Anordnung dieser Bereiche pro Wohnabteilung unterscheidet die Wohngeschoße untereinander.

Die Leitstelle sowie die dienenden Räume sind im südlichen Teil des Seniorenzentrums situiert. Im Bereich der Haupterschließung ist eine direkte Kommunikation mit Besuchern einerseits und eine optimale Aufsichtsmöglichkeit andererseits gewährleistet. Zusätzlich werden grüne Innenhöfe im Baukörper eingeschnitten, die eine Belichtung der Gangflächen ermöglichen und Blickbeziehungen im Gebäude schaffen. Mutter-Kind-Wohnen

Das innere Erschließungskonzept ermöglicht eine klare Orientierung und kurze Wege, horizontal und vertikal, in allen Bereichen. Für die Bewohnerinnen werden jeweils eigene konzentrierte neue Wohnbereiche sowie Wohnungsgruppen geschaffen.

Durch die strikte Trennung von Beratung und Wohnen werden klare Rückzugsbereiche für die Bewohnerinnen definiert. Aufenthaltsräume mit großzügigen Terrassen ermöglichen eine einfache Kommunikation in den Wohngeschoßen.

Die Allgemeinräume mit direkten Zugängen zum blickgeschützten Hof werden im Erdgeschoß situiert.

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