Sammlungs- und Forschungszentrum Hall in Tirol

Projektdaten

Jahr

Status

Typologie

Größe 
10.000 m2

47.2867, 11.5154

Städtebauliches- und Architektonisches Konzept

Die Auseinandersetzung mit dem außerordentlichen Kontext im Hinblick auf seine Landschaftsqualitäten und die periphere Lage des Grundstücks ergeben in Bezug auf die Vorgaben die Gliederung der Baumassen und Positionierung am Grundstück.

Die Schaffung einer unverwechselbaren Ausgestaltung der Baukörper, unter Berücksichtigung einer optimalen, funktionalen und wirtschaftlichen Umsetzung, bildet den Ausgangspunkt des konzeptuellen Ansatzes.

Die Umgebung bekommt ein prägnantes, städtebauliches Zeichen, das auf der Transformation des Paradigmas des charakteristischen Stadthauses basiert.
Es entsteht ein kompaktes, dreigeschossiges Gebäude, das aus zwei funktionellen und programmatisch unterschiedlichen Teilen besteht, mit optimaler Umsetzung des Raum- und Funktionsprogrammes. Das RFP ist so organisiert, dass der Betrieb während der Realisierung der zweiten Baustufe ungestört aufrechterhalten bleiben kann.

Stadl, Stadthaus und Dachlandschaft als generative Elemente

Das Stadthaus in seiner traditionellen Bauweise und altstädtische Dichte bildet eine unverwechselbare Dachlandschaft. Dieses Element wird als Referenzmotiv für die Komposition der oberste Ebene sowie der Dachkonstruktion verwendet.

Der Stadl als charakteristisches Bauwerk des Alpenraumes mit seinen zwei Bauteilen: dem Speicher und dem Dachstuhl bildet die konzeptuelle Vorlage, für eine architektonische Transformation des neuen Gebäudes.

Der Speicher, als allgemeiner Begriff für Sammeln, Aufbewahren und Speichern, ist ein monolithischer, aus einer Dämmbeton Hülle gebauter und zur Hälfte in die Erde eingegrabener Lagerort verschiedener wertvollen Gegenstände.

Der Dachstuhl, als krönende Holzkonstruktion des Stadels mit der prägnanten Form, beherbergt Aufenthalts-, Arbeits- und Atelierräume und verleiht dem Gebäude die Identität. Die Holzfertigteile bilden ein Gerüst, ein Gestell das, durch die verschiedenen Neigungswinkel der Zacken, das Nordlicht für die Ateliers und Arbeitsräume sowie Stiegen und Gänge zulässt und südseitig die Dachfläche für die Sonnenkollektoren und PV Anlage vorsieht.

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