KLPU Krems

Projektdaten

Jahr

Status

Auszeichnung

2.2. Platz

Typologie

Größe


48.4075, 15.5884

KONZEPT
Die Ausrichtung des Grundstücks sowie die Bestandssituation des Campusgeländes sowie die zukünftige Erweiterbarkeit des Ensembles ergeben die Positionierung und Gliederung der Baumassen am Standort.

Das Überdenken der Gestaltung des bestehenden Areals im Hinblick auf seine Gesamtheit, die Formulierung des Zugangs, sowie die Schaffung einer unverwechselbaren Ausgestaltung der Baukörper, unter Berücksichtigung einer optimalen und wirtschaftlichen Umsetzung, bilden den Ausgangspunkt des konzeptuellen Ansatzes.

Die Umgebung bekommt ein prägnantes, städtebauliches Zeichen Eigenständige, solitäre Anordnung des viergeschoßigen, kompakten Baukörpers mit direkten Anbindungen zu den bestehenden Campusfunktionen sowie Schaffung einer Erschließungszone die eine unmittelbare Verbindung zu künftigen Erweiterungsbauten ermöglicht. Kompaktes Gebäude mit optimaler Umsetzung der Räumlichkeiten lt. Raum- und Funktionsprogramm. Gliederung und Fassung des Freiraumes durch die Positionierung des neuen Baukörpers. Schaffung von neuen Freiraumsituationen mit ideal nutzbarem, dem Hörsaal und Festsaal direkt zugeordnetem Vorplatzbereich im Erdgeschoß. Zusätzliches Außenraumangebot durch großzügige den Besprechungsräumen und Aufenthaltsräumen zugeordnete Patios im Bürogeschoß. Für alle Seminar- Labor- und Bürozonen wird auf Grund der Positionierung des Baukörpers eine optimale Besonnung erreicht. Die Erschließung der Feuerwache erfolgt über die südlich gelegene Zufahrtsstraße die ebenfalls an die Tiefgarage anbindet.

FUNKTIONALITÄT
Die Erschließung des neuen Campusgebäudes erfolgt über einen Vorplatz und den Haupteingang direkt in die Empfangshalle die als zentrale Drehscheibe und Kommunikationsbereich für das neue Gebäude dient.

Die Eingangsachse, die als direkte Verbindung für eine zukünftige Campuserschließung dient, bietet durch individuell zuschaltbare Räumlichkeiten und Erweiterungen eine multifunktional nutzbare Kernzone für den Campus.

Die durchgesteckte Eingangszone ermöglicht das Gebäude über den Haupteingang vom Historischen Unigebäude über die neue Brücke zu erschließen, bzw. über kurze Wege direkt vom Kolpingheim bzw. vom neuen Erweiterungsbau zu betreten.

Durch die neu geschaffene Brücke auf dem Niveau des bestehenden Campuswegenetzes bindet sich das Universitätsgebäude klar in die bestehende Erschließungsstruktur ein. Das innere Erschließungskonzept mit zentraler Aula einem Aufzugskern und 2 Stiegenhäusern ermöglicht eine klare Orientierung und kurze Wege, horizontal und vertikal, im gesamten Gebäude. Für die Studenten werden großzügige Aufenthaltsbereiche im Erdgeschoß sowie Selbststudienzonen in den Obergeschoßen geschaffen. Durch die geschoßweise Trennung ist eine klare Orientierung für die Nutzer gegeben. Zentrale genutzte Bereiche wie Hörsaal, Festsaal oder Aufenthaltsraum für Studierende mit Sitzstufen sind im Erdgeschoß situiert und somit über kurze Wege zu erreichen.