BRG Gröhrmühlgasse Wiener Neustadt

Projektdaten

Jahr

Status

Typologie


47.8181, 16.2373

Architekturwettbewerb, 2020

Konzept

Transformation und Erweiterung des Bundesrealgymnasiums vom klassischen Schulgebäude zu einem zeitgemäßen Gebäude für eine ganztägige Nutzung. Dabei wird das BRG als ein zentraler Ort in der Stadt und im Erwachsenwerden der Schüler begriffen.

Der konzeptuelle Ansatz betrachtet das Areal in seiner Gesamtheit: Ausformulierung der Zugänge, insbesondere der neuen Eingangsachse; Komposition und Gliederung der Volumina; Hereinnahme des hochwertigen Grünräumes und vielschichtige, städtebauliche Einbindung unter Berücksichtigung einer wirtschaftlichen Umsetzung.

Die Erweiterung und Revitalisierung mit Schaffung des neuen Baukörpers sowie der neuen verbindenden Eingangsachse, definiert als neues, prägnantes, städtebauliches Zeichen eine Zone der Erschließung, Begegnung, Kommunikation und des Austausches der SchülerInnen.

Die Überlagerungen aus Erschließung, Grünraum und zugeordneten Freibereichen rund um die Gebäudestrukturen erzeugen ein komplexes, urbanes und identitätsstiftendes Gebilde.

Städtebauliches Konzept

Der Erweiterungsbau wird aufgrund funktioneller, aber auch wirtschaftlicher Überlegungen ausschließlich am westlichen Grundstücksteil vorgeschlagen.

Der Erweiterungsbau nimmt auf das Bestandsgebäude Bezug, indem er Gliederungen, Fassadenfluchten und Proportionen der einzelnen Baukörper berücksichtigt. Das Schulgebäude wird sozusagen weitergebaut.

Vor dem neuen, großzügigen Haupteingang, der zwischen Bestandsgebäude und Erweiterungsbau situiert wird, wird ein öffentlicher Vorplatz ausgebildet. Damit wird der Haupteingang und die Bildungsachse nach außen hin eindeutig erkennbar, viel stärker als das bisher der Fall war.

Auf dem Sockelgebäude mit UG und EG, das durch die Geometrie des Turnsaals bestimmt wird, werden die zweigeschoßigen Klassentrakte aufgesetzt. Die Baukörper folgen der Logik der gesamten Bebauung und setzen diese fort. Es entsteht ein komplexes Gefüge, das die heterogene Umgebung aufwertet und optimale und übersichtliche Nutzung zulässt.

Die Freiflächen des Areals und der Garten der ehemaligen Burkhard Villa werden optimal erschlossen und gestalterisch bereichert. Der wertvolle Baumbestand wird erhalten und beim Haupteingang sowie an der westlichen Seite ergänzt.

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