Bildungscampus Gnigl

Projektdaten

Jahr

Status

Typologie


47.8139, 13.0722

Wettbewerbsbeitrag

 

Städtebauliche Situation/ Baukörperform und Gliederung

 

Die Ausrichtung des Grundstücks sowie die Bestandssituation in Bezug auf die Vorgaben für den Smart District Gnigl und die Punktekatalog für den Schulcampus ergeben die Positionierung und Gliederung der Baumassen am Schulbauplatz.

Das Überdenken der Gestaltung des bestehenden Areals im Hinblick auf seine Gesamtheit, die Formulierung des Zugangs, sowie die Schaffung einer unverwechselbaren Ausgestaltung der Baukörper, unter Berücksichtigung einer optimalen und wirtschaftlichen Umsetzung, bilden den Ausgangspunkt des konzeptuellen Ansatzes.

 

Die Umgebung bekommt ein prägnantes, städtebauliches Zeichen

 

Eigenständige, solitäre Anordnung des zweigeschossigen, kompakten Schulbaukörpers mit direkten Anbindungen zu den bestehenden Grünflächen sowie einer unmittelbaren Verbindung zum neuen Mobilitätszentrum und Infopoint für den Smart District Gnigl.

 

Kompaktes Gebäude mit optimaler Umsetzung der Räumlichkeiten lt. Raum- und Funktionsprogramm.

 

Gliederung und Fassung des Freiraumes durch die Positionierung des neuen Baukörpers. Schaffung von neuen Gartensituationen mit ideal nutzbarem, dem Kindergarten und der Schule direkt zugeordnetem Freiraum im Erdgeschoß.

 

Zusätzliches Freiraumangebot durch den großzügigen Lerngarten auf dem Dach.

Für alle Unterrichts- und Lernzonen wird auf Grund der Positionierung des Baukörpers eine optimale Besonnung erreicht.

 

Erschliessung

 

Die Erschließung des neuen Campusgebäudes erfolgt über 2 Eingänge über einen gedeckten Vorplatz direkt über die Stiegenanlage in die Zentralgarderobe im UG für die Schulkinder. Die Zentralgarderobe des Kindergartens mit angeschlossenem Kinderwagenraum ist um kurze Wege zu ermöglichen im EG situiert.Über einen Windfang betritt man die Aula, die als zentrale Drehscheibe und Kommunikationsbereich dient. Die Eingangsachse (Circus Maximus), die eine direkte Verbindung zum Grünraum schafft, bietet durch individuell zuschaltbare Räumlichkeiten und Erweiterungen eine multifunktional nutzbare Kernzone für den Campus.

 

Das innere Erschließungskonzept mit zentraler Aula ermöglicht eine klare Orientierung und kurze Wege, horizontal und vertikal, im gesamten Gebäude. Für die Schüler werden individuell nutzbare und gestaltbare Unterrichtsbereiche sowie neue Spiel- und Lernlandschaften im Kindergarten geschaffen.

 

Durch die geschoßweise Trennung ist eine klare Orientierung für die Kinder gegeben. Gemeinsam genutzte Bereiche wie Turnsäle, Multifunktionsraum oder Sitzstufen sind zentral über kurze Wege zu erreichen.

 

Der außerschulische Zugang der Turnsäle sowie die Anlieferung der Küchen erfolgt über die Schulstraße bzw. kann auf Wunsch auch über den Haupteingang organisiert werden.

 

Abstellmöglichkeiten für Fahrräder (inkl. E.Bikes) und Miniscooter sind sowohl im unmittelbaren Eingangsbereich sowie am neu gestalteten Stadtteilplatz situiert.

 

Die Bushaltestelle wird, um kurze Wege für die Schüler zu gewährleisten, in den Bereich des neuen Haupteinganges verlegt. Es wird eine 3,50 Tiefe Vorzone geschaffen die eine gefahrlose 6 Kiss & Ride Zone im Bereich des Kindergartens anbietet. Zusätzliche 6 Kiss & Ride Plätze sind ebenfalls im Bereich der Versorgungshausstraße vorhanden.

 

Die Achse Schulstraße wird als grüne Verbindungsachse für Fußgänger und Radfahrer im Entwurf aufgenommen.