Management Center Innsbruck

Projektdaten

Jahr

Status

Typologie

Größe


47.2707, 11.3994

Der vertikale Campus
Ein Universitätscampus für das 21. Jhdt

2. Stufe, EU-weiter, offener Architekturwettbewerb, 2016

Konzept
Der Campus - lat. "das Feld" - ist eine Ausdehnung die alle unterschiedlichen Einrichtungen einer Universität über ein offenes Netzwerk an Wegen miteinander verbindet.

Im 21. Jhdt. wird das MCI dieser räumlichen Aufgabe gerecht, mittels einer kompakte, vertikalen, Gliederung von nutzungsflexiblen Raumstrukturen sowie differenzierten Freiräumen: Dem vertikalen Campus.

Das mannigfaltige Grün des Hofgartens, eine attraktive Freizeit und Aufenthaltszone erhält eine neue urbane Geste die einleitend vorgeschalten wird: der MCI Plaza.

Ein neugeschaffener Radweg entlang des verbreiterten 5 Meter Gehsteigs an der Kaiser-Jäger-Straße bindet den öffentlichen Radverkehr zur Altstadt und erleichtert gleichermaßen die Mobilität für viele Studierende.

Der neue MCI Campus wird als klarer, gegenüber der 1. Stufe noch kompakter gefasster, quadratischer Körper vorgeschlagen und bildet gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut (SOWI) einen neuen urbanen Plaza. Das aktivieren dieser urbanen Flche erfolgt durch den Weschel der Tiefgaragenrampe des SOWI in das MCI.

Durch das Abrücken von der Hofgartenmauer entsteht ein neuer grüner Zwischenraum, der Platz für unterschiedliche kulturelle und regionale Aktivitäten nahe dem Hofgarten ermöglicht: Als Vorschlag, das Hofgartenkino, welches die historische Mauer bespielt und als öffentlichen Raum in seiner Funktion erweitert.

Um eine möglichst geringe Höhenentwicklung zu schaffen wurden die "Fakultätshäuser" auf dem Hörsaalsockel als eigenständige Baukörper ausgebildet. Dies sorgt einerseits für eine, der Bauaufgabe entsprechende, aufgelockerte städtebauliche Grundstruktur und gleicherweise eine identitätsstiftende Baukörpergeometrie.

 

Promenade Architectural
Die Haupterschließung - "promenade architectural" - fließt vom Plaza in die Zentrale Halle über Lern- und Gruppenarbeitsbereiche in die Hörsäle und Seminarräume mit angeschlossenen Freiräumen, grünen Höfen und großzügigen Dachterrassen.

Die Zentrale Halle, das vertikale Foyer des MCI ist ein räumlicher Mittelpunkt, das Herzstück des neuen Gebäudes. Die vertikale Entwicklung der Halle erlaubt es einen kompakten, mit subtilen Höhenentwicklungen gefassten Raum zu schaffen.

Das Gebilde ist auf sämtlichen Ebenen von Höfen und Terrassen durchdrungen und stellt auf allen Ebenen einen starken Bezug nach Außen her.

 

Central Area
Das MCI selbst, wird über eine gläserne Erdgeschoßzone mit divergenten Angeboten wie 24/7 Learning Center und Präsenzbibliothek sowie die Cafeteria, als auch ein imposantes Hörsaalzentrum für ein breites Spektrum an Möglichkeiten ausgebildet.

Kongresse, Veranstaltungen, kulturelle Ereignisse, regionale Märkte, Studentenpartys oder repräsentative internationale Ereignisse finden im frei schaltenbaren Erdgeschoß platz.

Darüber hinaus entsteht in den Lern- und Arbeitsbereichen der Studierenden sowie im Seminarbereich erweiterbare Räume die sich in ihre umliegenden Höfe als gedeckte Terrassen und Balkone erweitern.