Institutsgebäude der Universität Wien

Neubau Institutsgebäude
Universität Wien

1. Preis Architekturwettbewerb

Architektonisches Konzept

Auf Grund eines gewonnenen Wettbewebsverfahrens im Jahr 1999 wurde ein gültiges Plandokument für die Bebauungsmöglichkeiten geschaffen. Im Rahmen dieser Vorgaben wurde gemeinsam mit der Universität ein Raum- und Funktionsprogramm für die Fakultät Informatik und die Fachbereichsbibliotheken für Chemie und Informatik erarbeitet.

Der Hauptzugang zum neuen Institutsgebäude erfolgt von der Währingerstraße durch eine großzügige Halle mit Durchblick in den gestalteten Innenhof. Von diesem Eingang ist einerseits das Hörsaalzentrum im Untergeschoss als auch direkt die Universitätsbibliothek und die Zugänge zu den Instituten und Seminarräumen in den Obergeschossen erschlossen. Dadurch ergibt sich eine optimale Orientierung im Gebäude zu den unterschiedlichen Hauptnutzungen.

Die Universitätsbibliothek verfügt darüber hinaus über eine eigene interne Erschließung mit einem zusätzlichen Bücherlift, der auch behindertengerecht ausgestattet ist. Diese 2. Erschließung ist durch die Sicherheitsanforderungen der Bibliothek begründet. Der Baukörper ist geprägt von den Vorgaben der Flächenwidmung und stellt an der Währingerstraße eine Baulückenverbauung dar, ist jedoch über ein internes Erschließungsgelenk (Erschließungs- und Versorgungskern) mit dem Hoftrakt L-förmig ausgebildet. Der Erker an der Währingerstraße verbindet die unterschiedlichen Gebäudefluchten der Nachbarhäuser und eine Zäsur in den Obergeschossen nimmt die unterschiedliche Gebäudehöhe der Nachbargebäude auf.

Über einen städtischen Innenhof kann man über einen Durchgang den neuen Haupteingang der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, das neu geplante Studentenheim sowie andere Bezirksteile des 9.Bezirkes erreichen.